Wieso haben Atome unterschiedliche Größen? 

Atome haben eine sehr lange Geschichte hinter sich und sind kurz nach dem Urknall entstanden. Doch alle Atome weisen dieselbe Struktur auf. Sie bestehen aus einem Kern und einer Atomhülle. In dem Kern sind zwei verschiedene Sorten der Teilchen präsent, und zwar die Protonen und die Neutronen. Die Neutronen sind neutral von der Elektrizität her, wobei die Protonen positiv aufgeladen sind. Die Elektronen befinden sind dann in der Atomhülle. Die Elektronen sind negativ aufgeladen und sorgen dafür, dass der elektrische Strom ungestört fließen kann. Man weiß also, dass alle Atomarten dieselbe Bauweise aufweisen. Jedoch unterscheiden sie sich in der Teilchenanzahl. Wenn man dies in Betracht zieht, dann kann man auch das unterschiedliche Verhalten der Atome deuten und erklären. Das Reaktionsverhalten der Atome, aber auch der Moleküle stark vom Atomgewicht abhängig ist. Das Wort, aus dem die Bezeichnung „Atom“ kommt, stammt aus dem Griechischen und bedeutet so was wie unteilbar. Doch mittlerweile hat man schon ein bestimmtes Grundwissen darüber und weiß, dass die Atome doch zerlegbar sind. Die Atome bestehen, wie gesagt, aus drei Bauteilen, und je mehr Bauteile man in einem Atom hat, desto größer ist auch das Atom an sich. Deshalb sind alle Atome nicht gleich groß. Je größer die Anzahl einer der drei Bauteile ist, desto größer ist auch der Atomradius. Das hängt auch davon ab, wo sich das Element im Periodensystem befindet. Je mehr Schalen ein Atom hat, desto größer wird er auch. Deshalb sind diejenigen Elemente, die sich im unteren Teil des Periodensystems befinden, deutlich größer als diejenigen, die sich oben befinden.