Wie erzeugt man künstliche Radioaktivität?

In der Physik gibt es eine bestimmte Einteilung, die die natürliche Radioaktivität von der künstlichen abgrenzt und Unterschiedene zwischen ihnen aufweist. Doch man muss darauf hinweisen, dass diese Einteilung ziemlich willkürlich ist und dass man dabei nicht gerade einen klaren Faden ziehen kann, welche Radioaktivität in welche Klasse gehört. Unter dem Begriff natürliche Radioaktivität bezeichne man diejenigen Aktivität, die aus der Erde herauskommt und in der Regel von Radon, einem Edelgast, erzeugt wird. Es gibt auch diejenigen Strahlung, die grundsätzlich aus dem Weltraum kommt oder die man dort finden kann. Nebenbei zählen auch diejenigen Gegenden, in denen bestimmte Ablagerungen radioaktiver Erzen zu finden sind, zu den Quellen der Radioaktivität gehören. Diejenigen Radioaktivitäten, die nicht aus diesen Quellen erzeugt werden, werden als künstliche Radioaktivität bezeichnet. Alle andere Radioaktivität, bezeichnet man als künstliche Radioaktivität. Eine künstliche Radioaktivität entsteht zum Beispiel an den Bergwerken, wo die Erzweiterverarbeitung durchgeführt wird. Außerdem entsteht diese Radioaktivität bei jeglichen Verbrennungen in verschiedenen Kernkraftwerken, aber auch während der Wiederaufarbeitung von Kernbrennstäben. Es gibt aber auch viele andere Orte, wo man künstliche Radioaktivität finden kann. In den physikalische Versuchslaboren wird meistens mit verschiedenen radioaktiven Stoffen experimentiert, wobei diese Radioaktivität entsteht. Auch wenn man Tritium herstellt, entsteht künstliche Radioaktivität, da Tritium von selbst radioaktiv ist. Beide Arten der Radioaktivitäten erzeugen dieselben Schäden sowohl am Menschen, als auch an der Umgebung. Deshalb ist es in der Regel gleich, in wessen Nähe man sich befindet.