Ist ein Physik-Studium wirklich so zeitintensiv?

Um diese Frage allgemein beantworten zu können, müsste man dann alle Physikstudenten jeder Universität in Deutschland befragen. Doch aus mehreren Studien, die an jeweiligen Universitäten vollbracht worden sind, hat sich gezeigt, dass das Physik-Studium recht zeitintensiv ist und dass man für relativ gute Noten auch sehr viel Zeit investieren und auf viele Sachen verzichten muss. Das Studium ist recht arbeitsintensiv und gerade weil eine hohe Arbeitsbelastung im Semester erforderlich ist und nebenbei die Inhalte der Seminare und Vorlesungen anspruchsvoll sind, benötigt man wöchentlich ca. 30–60 Stunden Zeit, um alles schaffen zu können. Es gibt auch sehr viele Praktiken, die man dann durchführen muss, um eine Note am Ende des Semesters zu bekommen. Dazu kommen noch die vielen Experimente und die Labor-Arbeiten hinzu, sodass man ziemlich viel Mühe und Zeit investieren muss, wenn man auf gute Ergebnisse zielt. Man muss auf mindestens 10 Stunden Arbeit am Tag rechnen, darunter werden aber auch der Aufenthalt an der Uni, die Praktikums und die Betreuung gezählt. Natürlich hängt dies auch von den individuellen Präferenzen ab und auch von den Kenntnissen und dem eigenen Interesse am Studium. Doch zeitaufwändig ist es schon, da das Studium in mehrere Bereiche aufgeteilt ist und man in jedem Bereich bestimmte Leistungen erzielen soll. Je höher der gewünschte Notendurchschnitt ist, desto zeitintensiver ist auch das Studium.