Die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Synchrotron und einem Zyklotron?

Ein Synchrotron ist eigentlich ein Kreisbeschleuniger. In diesem Kreisbeschleuniger können die Teilchen mehrere Umläufe erreichen. Das Magnetfeld im Synchrotron wird erhöht, sodass auch der Strahl eine größere Geschwindigkeit bekommt. In der Regel bleibt die Teilchenbahn konstant. Bei dem Zyklotron hingegen, bewegen sich alle Teilchen senkrecht zu dem Magnetfeld. Somit ist auch die Zyklotronfrequenz unabhängig von der Geschwindigkeit, aber auch von der Energie der Teilchen. Je größer die Energie und die Geschwindigkeit werden, desto größer wird auch der Radius, mit dem die Teilchen im Magnetfeld umlaufen. Dabei wirkt die Lorentzkraft senkrecht zur Bahn, wobei ein Gleichgewicht zwischen ihr und der Zentrifugalkraft aufgestellt wird. Der größte Unterschied besteht also darin, dass sich bei dem Synchrotron die Teilchen gleichartig bewegen, und bei dem Zyklotron die Teilchen kreisen. Ein Zyklotron besteht eigentlich aus mehreren Teilen, und zwar aus zwei halbkreisförmigen Metallelektroden, die den Namen Duanten tragen. An sie wird dann eine Wechselspannung hoher Frequenz angeschlossen, die dann dazu benutzt wird, die Duanten einmal positiv und einmal negativ zu laden. Da diese Ladung abwechselnd funktioniert, erzeugt sie somit ein sehr starkes elektrischen Feld zwischen den Duanten. Sowohl oberhalb, als auch unterhalb dieser Duanten stehen Elektromagnete, die dann dafür eingesetzt werden, ein homogenes Magnetfeld innerhalb der Duanten zu erzeugen. Außerdem befindet sich in dem Inneren dieser Duanten eine Teilchenquelle, die dann freie Ionen von sich gibt.